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06/04/2013
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  • 1990

1910
Im April stellte Justo Sierra zunächst die Gründungsurkunde der Nationalen Schule für Höhere Studien vor, die einen Teil der Universität bilden sollte, und am 26. desselben Monats den Entwurf zur Gründung der Nationalen Universität.

Die Eröffnungsfeier

Die neue Institution sollte aus folgenden Einrichtungen bestehen: der Nationalen Voruniversitären Schule, den Schulen für Jurisprudenz, Medizin, Ingenieure, Schöne Künste im Bereich Architektur und der Schule für Höhere Studien. Nach der Annahme des Entwurfs, fand am 22. September die feierliche Eröffnung der Nationalen Universität von Mexiko statt. Die Universitäten von Salamanca, Paris und Berkeley standen Pate für die neue mexikanische Universität.

Der erste Rektor der Universität war Joaquín Eguía y Lis. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Lehrer und Studierenden der bereits bestehenden nationalen Studieneinrichtungen zu Universitätsangehörigen. Die Eröffnung der Nationalen Universität wurde von der alten Garde des orthodoxen Positivismus ablehnend aufgenommen. Agustín Aragón und Horacio Barreda griffen Sierra von den Seiten der Zeitschrift Revista Positiva aus an, weil er gegen den Fortschritt sei, denn die Universität stelle eine Einrichtung der metaphysischen Epoche der menschlichen Entwicklung dar, die man in Mexiko bereits überwunden habe.
Porfirio Díaz bei der Eröffnungsfeier
Die Eröffnungsfeier

Verteidigt wurde die Universität vom jungen Antonio Caso, Sekretär der Institution und Präsident des Athenäums der Jugend, einer Vereinigung, die sich durch ihre Opposition zum Positivismus hervortat. Viele Mitglieder dieser Vereinigung zeichneten sich später durch ihre Mitarbeit an der Nationalen Universität aus. Die Polemik zwischen Caso und Aragón erlaubte es, die verschiedenen Argumente zur Hochschulbildung zu analysieren.

1911
Die Mexikanische Revolution

Die junge Universität erlebte ihre ersten Tage inmitten des Ausbruchs der Revolution. Nach und nach wirkte sich die durch den Aufstand von Francisco I. Madero ausgelöste politische Krise auch auf die Universität aus, da Porfirio Díaz im März dieses Jahres fast alle Mitarbeiter seiner Regierung zum Rücktritt aufforderte, mit Ausnahme des Wirtschaftsministers Limantour. Dies betraf auch Justo Sierra und seinen treuen Mitarbeiter, den Untersekretär Ezequiel A. Chávez .

Eguía y Liz war weiterhin der Rektor der Universität. Die orthodoxen Positivisten Aragón und Barreda legten dem Abgeordnetenhaus eine Gesetzesinitiative zur Auflösung der Nationalen Universität von Mexiko und der Schule für Höhere Studien vor, da es verschwenderisch sei Geld für eine Schule wie die für Höhere Studien auszugeben, wenn die Bevölkerung zunächst eine Grundschulbildung brauche.

Die Mexikanische Revolution
General Porfirio Díaz 
Die Berufsschulen und die Nationale Voruniversitäre Schulesollten weiterhin als unabhängige Einrichtungen bestehen bleiben. Die Abgeordneten der XXV. Legislaturperiode lehnten diese Gesetzesinitiative ab.
1912

Lema da Universidade proposto pelo Mestre Justo Sierra

Mit Madero als Staatspräsident eröffneten sich vielfältige neue Möglichkeiten für das Land, trotz der politischen Aufruhr. Vizepräsident José María Pino Suárez übernahm das Ministerium für Öffentliche Erziehung. Das Land erlebte eine Zeit politischer Unruhen, die sich auch auf die Universität auswirkten. Luis Cabrera, der sich im Journalismus der Opposition gegen die Regierung von Porfirio Díaz einen Namen gemacht hatte und der mit einer eindeutigen Stimmenmehrheit Abgeordneter für einen Bezirk der Hauptstadt wurde, war Direktor der Schule für Jurisprudenz, als die Studentenschaft aus Protest gegen die von ihm eingeführten Bewertungsmethoden einen Streik ausrief.

 

Am 3.Juli entschieden die Studenten, oder zumindest ein großer Teil der Studenten, die Universität zu verlassen und eine neue Schule zu gründen: die Freie Schule für Rechtswissenschaften.

Am 15. Juli wurde die Schule für Jurisprudenz wieder eröffnet. Nach dem Tod von Justo Sierra, dem Förderer der Universität, fand in der Nationalen Voruniversitären Schuleeine Gedenkfeier statt, an der Staatspräsident Madero teilnahm. Zu Beginn der XXVI. Legislaturperiode behandelten die Abgeordneten die Fragen der Universität. Der Antrag der orthodoxen Positivisten Aragón und Barreda wurde wieder hervor geholt und die Universität und die Schule für Höhere Studien wurden zum Thema der parlamentarischen Debatte. Félix F. Palavicini, Rafael de la Mora und Alfonso Cabrera trugen einleuchtende Argumente für den Erhalt der Universität und der Schule für Höhere Studien vor. Dabei fand die Lehre von Caso und Pedro Henríquez Ureña Echo bei den Mitgliedern einer jüngeren Generation Anklang, die später als die „Sieben Weisen” bekannt wurden.

Justo Sierra
1913
Militarisierung der Nationalen Voruniversitären Schule

Mit dem Regierungsantritt von Victoriano Huerta, nach der Absetzung und Ermordung des Staatspräsidenten Madero, setzte die Militarisierung des Landes ein. Die neue Regierung musste im Norden und Süden des Landes gegen die Revolutionäre kämpfen, sodass die Einberufung zum Militär alle Gesellschaftsschichten erreichte. Im Zuge dieser Entwicklung wurde die Nationale Voruniversitäre Schulemilitarisiert. Am 30. August wurde die Provisorische Verordnung über die militär-disziplinarische Organisation der Nationalen Voruniversitären Schule erlassen.

 

In dieser Zeit wäre demnach der Direktor ein Oberst und Generalkommandant und der Sekretär ein Unteroberst, und so weiter in absteigender Ordnung. Die Lehrer hätten den Rang eines Hauptmanns und die Bibliotheksangestellten den eines Unterleutnants. Die Schüler wären Unteroffiziere und einfache Soldaten.

Im Hochschulbereich wurde gegen Ende des Jahres aus der Nationalen Praxis für Zahnlehre die Nationale Schule für Zahnmedizin. Ezequiel A. Chávez wurde am 1. Dezember zum Rektor der Universität ernannt. 

Ezequiel A. Chávez und eine Gruppe junger Universitätsangehöriger; rechts von ihm, José Vasconcelos
1914
Das Handschriftenkabinett der Nationalbibliothek

Unter der Regierung Huertas änderte Nemesio García Naranjo, der Minister für Öffentliche Erziehung, den Studienplan der Nationalen Voruniversitären Schule, indem er jede Spur von Positivismus abschaffte. Hier sei darauf hingewiesen, dass García Naranjo zum Athäneum der Jugend gehört hatte. Später, am 15. April, erließ der Staatspräsident ein neues Gesetz für die Nationale Universität. Angesichts der Seelandung von US-amerikanischen Truppen in Veracruz, bat das Ministerium für Öffentliche Erziehung den Rektor der Universität um die Teilnahme der Universitätsangehörigen, falls die Invasion bekämpft werden müsse. 

Unter der Regierung der Konstitutionalisten wurde am 30. September das Gesetz über die National Universität novelliert. Der Erziehungsminister Félix F. Palavicini verfasste einen Gesetzentwurf über die Autonomie der Universität. Eine Gruppe von Hochschullehrern, zu denen vor allem Ezequiel A. Chávez, Antonio Caso, Alberto Vázquez del Mercado, Genaro Fernández MacGrégor, Manuel Gamio und Manuel Toussaint gehörten, stimmte diesem Projekt zu.Valentín Gama war damals der Rektor der Universität. Im Dezember wurden sowohl die Nationalbibliothek als auch die Nationale Schule für Zahnmedizin der Universität angeschlossen.

1915

Die Mexikanische Revolution
Das Jahr begann mit der Präsenz der Streitkräfte der Souveränen Revolutionären Konventionin der Hauptstadt, unter der Präsidentschaft von General Eulalio Gutiérrez und mit José Vasconcelos als Erziehungsminister. Es war das Jahr der großen Gefechte zwischen Villa und Obregón. Die Hauptstadt kam nach und nach wieder unter die Kontrolle der Konstitutionalisten und das tägliche Leben normalisierte sich langsam, obwohl die ungenügende Versorgung mit Lebensmitteln dazu führte, dass die Bevölkerung an Hunger litt. In Bezug auf die Universität ist die Veröffentlichung des Gesetzentwurfs zur Autonomie der Universität zu erwähnen, der von Venustiano Carranza unterschrieben worden war. Rektor war José Natividad Macías.
1916

Unterrichtsraum für Chemie

Die Konstitutionalisten stärkten ihre Position, obwohl die Konvention noch Lebenszeichen von sich gab, vor allem aufgründ doktrinärer Aspekte, unter denen das von ihr geförderte Programm für Politische und Soziale Reformen zu nennen ist. Dennoch erließ Carranza den Aufruf zur Wahl der Abgeordneten, die eine neue Verfassung für die Republik diskutieren und ausarbeiten sollten. Die Verfassunggebende Versammlung trat am 1. Dezember in Querétaro zusammen.

Unterdessen war eine öffentliche Verfügung erlassen worden, die festlegte, dass der Unterricht an der Universität nicht mehr kostenlos erteilt wird.

Die Studierenden sollten 5 Pesos zahlen, ohne Berücksichtigung ihres Studienpensums.

Am 23. September wurde die Nationale Schule für Chemische Industrie gegründet, die dem Ministerium für Öffentliche Erziehung unterstellt wurde. Aus der Nationalen Schule für Landwirtschaft, die dem Landwirtschaftsministerium unterstellt war, spaltete sich die Schule für Veterinärmedizin ab. Am 22. September trat Miguel E. Schultz das Amt als Interimsrektor an.

1917

Die am 5. Februar verkündete Verfassung der Republik berücksichtigte die Anliegen vieler revolutionärer Gruppen und errichtete eine neue politische und soziale Ordnung. Auf dem Gebiet der öffentlichen Bildung wurde das Ministerium für Öffentliche Erziehung und Schöne Künste aufgelöst und stattdessen die Abteilung für die Universität und die Schönen Künste geschaffen, deren Zuständigkeit sich, genau wie die des vorherigen Ministeriums, auf den Bundesdistrikt Mexiko-Stadt und die föderale Ebene beschränkte. Die Grundschulbildung war Zuständigkeit der Gemeinden und die Sekundar- und Hochschulbildung Zuständigkeit der Regierungen der einzelnen Bundesstaaten.

Aufgrund dieser Reformen wurde die Nationale Voruniversitäre Schule der Regierung des Bundesdistrikts unterstellt, wie auch die Institute und Museen, die vorher zur Universität gehört hatten. Der Rektor der Nationalen Universität von Mexiko wurde gleichzeitig zum Leiter der Abteilung für die Universität und die Schönen Künste und war direkt dem Staatspräsidenten untergeordnet. José Natividad Macías, einer der Abgeordneten der Verfassunggebenden Versammlung, wurde von Carranza erneut zum Rektor ernannt. Die neuen Bestimmungen fanden keine allgemeine Zustimmung.

Einerseits wurde die Initiative zur Autonomie der Universität wieder aufgegriffen, andererseits wurden Proteste laut gegen die Abhängigkeit von der neu geschaffenen Abteilung. Alfonso Caso, als Mitglied der Gruppe der „Sieben Weisen”, gründete aus Protest gegen die antiuniversitäre Politik von Carranza die Freie Voruniversitäre Schule. Der Gouverneur von Michoacán, Pascual Ortíz Rubio, gründete die Autonome Universität San Nicolás de Hidalgo.

1918

Der europäische Krieg, der weltweites Ausmaß erreicht hatte, als die USA im Vorjahr in den Konflikt eingetraten waren, ging zu Ende. Mexiko hatte aufgrund des Interesses der kriegführenden Staaten an der hohen Erdölproduktion des Landes eine strategische Rolle gespielt.

Dieses Jahr war das stabilste der Regierung Carranzas. Es kam zu einem Wandel in der Arbeitspolitik der Regierung als General Plutarco Elías Calles das Amt von Alberto J. Pani antrat, der als Abgesandter Mexikos an der Konferenz von Versailles teilnahm. An der Universität gab es keine nennenswerten Vorkommnisse, außer der Anerkennung der Freien Voruniversitären Schule, die sich mit fast 500 Schülern in der Schule für Höhere Studien eingerichtet hatte.

Einige bedeutende Intellektuelle lehrten an der Universität, wie Manuel Gómez Morín und Vicente Lombardo Toledano. Die Studenten nahmen an der Polemik zwischen den Anhängern der Alliierten und den Anhängern Deutschlands teil und überfluteten die Hauptstadt und die Presse mit ihren Versammlungen und Diskussionen. Die Identifizierung mit Lateinamerika, der Lateinamerikanismus, der auf die Ideen des Uruguayers José Enrique Rodó zurückging, ergriff die Studenten. Die Regierung Carranzas unterstützte dies durch die Ausrichtung von Feierlichkeiten, an denen Minister aus Argentinien, Chile und Uruguay teilnahmen. Carranza entsandte eine Studentendelegation auf eine Rundreise durch verschiedene lateinamerikanische Länder.

1919

Mexiko stand unter Druck seitens der USA. Die Entführung des Konsuls von Puebla, William O. Jenkins, führte zu einer internationalen Krise, die der US-amerikanische Senator der Republikanischen Partei, Albert B. Fall, nutzte, um einen Sonderausschuss zu bilden und ein Verfahren gegen Mexiko anzustrengen. Schließlich setzte sich die bedachtsame Haltung des US-amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, der der Demokratischen Partei angehörte, durch. Dies führte zu nationalistisch geprägten Reaktionen der Studenten, die gegen die Einmischung der USA in mexikanische Angelegenheiten protestierten. Zu dieser Zeit kam in Mexiko der Revolutionsanführer Emiliano Zapata in einem Hinterhalt ums Leben.

Die Stellungen von Francisco Villa wurden belagert, sodass er außerhalb der von ihm kontrollierten Gebiete keine Bedrohung darstellte. Manuel Peláez war weiterhin stark in der Region Huasteca. Carranza gab im September die Fortschritte seiner Befriedigungsspolitik bekannt. Im Juni ernannte sich Álvaro Obregón zum Präsidentschaftskandidaten. Etwas später tat General Pablo González dasselbe. Die Studenten brachten ihre Sympathien in verschiedenen öffentlichen Auftritten zum Ausdruck.

 

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