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06/04/2013
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  • Vorgeschichte

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  • 1950

  • 1960

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  • 1980

  • 1990

1950

Die Universität beschloss, Präsident Alemán die Ehrendoktorwürde zu verleihen. Die Verordnung zur Wahl von Vertretern der Hochschullehrer und der Studierenden in die Technischen Beiräte und den Universitätsrat wurden verabschiedet.


Am 25. März wurde der Nationale Verband der Universitäten und Einrichtungen der Höheren Bildung Mexikos (ANUIES) gegründet.

Der Grundstein der Fakultät für Naturwissenschaften, das erste Gebäude der neuen Universitätsstadt, wurde gelegt. Es wurde beschlossen, eine Nationale Schule für Politik- und Sozialwissenschaften zu eröffnen. Die Sommerschule trennte sich von der Direktion für Kultur und nannte sich Direktion für Temporäre Kurse.
 

1951

Ein Jahr von besonderer Bedeutung, da das IV. Jahrhundert seit der Gründung der Königlich-Päpstlichen Universität von Mexiko gefeiert wurde. Es wurden Gedenkfeiern veranstaltet. Zu den herausragendsten Veranstaltungen gehörte die Verleihung der Ehrendoktorwürde an eine Gruppe von Persönlichkeiten aus der Wissenschaft, der Literatur und dem zeitgenössischen Denken,  der Mexikanische Wissenschaftskongresses und die Veröffentlichung einer Sonderreihe von Büchern über die Geschichte der Universität und die Geschichte der Hochschulbildung während der Kolonialzeit.


Außerdem wurde die Geschichte der Schulen Colegio de San Idelfonso und Colegio de San Pedro y San Pablo geschrieben sowie Monographien über Universitätsgebäude, wie den ehemaligen Palast der Inquisition. Außerdem wurden einige Forschungsarbeiten von herausragenden Universitätsangehörigen wie Edmundo O’Gorman und Justino Fernández veröffentlicht.

Die Ehrendoktortitel wurden wie folgt verliehen: in Naturwissenschaften an Garret Birkhoff, Arthur Casagrande, Everette Lee Degolyer, Bernardo A. Houssay, Salomón Lefschetz, Norbert Wiener, Harlow Shapley, Otto Struve y Karl Terzaghi; in den Geisteswissenschaften an Alfonso Reyes, Sigual Linne, Pitrim A. Sorokin, Hans Kelsen, Juan Ramón Jiménez, John Dewey, Jaime Torres Bodet, Paul Rivet, José Vasconcelos, Enrique González Martínez, der im gleichen Jahr starb; sowie an Alfred V. Ridder, Jean Sarrailh, Angel María Garibay und Manuel Gamio.


Des Weiteren machte die Gründung der Nationalen Schule für Politik- und Sozialwissenschaften mit der Verabschiedung der Initiative des Universitätsrates im Vorjahr Fortschritte. Die Einrichtung von Studiengängen für Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften, Journalismus und Diplomatische Wissenschaften sowie eines Aufbaustudienganges für die Diplomatenlaufbahn wurden beschlossen.


Die Nationale Voruniversitäre Schule wurde mit dem Beschluss zur Einrichtung des Campus Nr. 4 vergrößert. Der Campus Nr. 4 wurde in dem als La Tabacalera bekannten Gebäude untergebracht, das von Manuel Tolsá entworfen worden war und ursprünglich das Haus der Grafen von Buenavista im Stadtteil Ribera de San Cosme war.

Die UNAM trat dem Nationalen Verband der Universitäten und Einrichtungen der Höheren Bildung (ANUIES) bei.

1952

Ein Jahr der Veränderungen in der vollziehenden und der gesetzgebenden Gewalt der Republik. Adolfo Ruiz Cortínez war der Präsidentschaftskandidat der Revolutionären Institutionellen Partei (PRI). Er begann seine politischen Aktivitäten an seinem Geburtsort Veracruz, wo er Mitarbeiter der Regierung von Carranza war, als diese ihren Sitz im Leuchtturmgebäude des Hafens hatte.

Als er von der Revolutionären Institutionellen Partei (PRI) nicht aufgestellt wurde, liess sich Miguel Henríquez Guzmán von dem Bund der Parteien des Mexikanischen Volkes als Präsidentschaftskandidat aufstellen. Der Wahlkampf kam durch die Teilnahme weiterer Kandidaten in Schwung: für die Partei der Nationalen Aktion (PAN) erhielt Efraín González Luna Unterstützung und für die Volkspartei (PP), Lombardo Toledano. Außerdem war General Cándido Aguilar, ein enger Mitarbeiter von Carranza, Kandidat für eine kurzlebige Nationalistische Partei.

Die Henriquisten führten einen starken und hartnäckigen Wahlkampf. Nach der Wahl kam es zu Repressionen gegen eine ihrer Gruppen im Park Alameda, im Zentrum von Mexiko-Stadt.

An der Universität ernannte der Verwaltungsrat Luis Garrido für weitere vier Jahre zum Rektor. Raúl Carrancá y Trujillo war Generalsekretär. Staatspräsident Miguel Alemán nahm an der Einweihungsfeier der Universitätsstadt am 20. November teil, zehn Tage bevor seine Amtszeit zu Ende ging. Am gleichen Tag wurde das Olympische Stadion der Universität eingeweiht. 

Adolfo Ruiz Cortínez trat die Präsidentschaft von Mexiko an.
 

1953

Es gab eine wichtige Veränderung im Wahlgesetz: die Frauen erhielten das Wahlrecht. Rektor Garrido trat zurück. An seiner Stelle wurde Dr. Nabor Carrillo zum Rektor ernannt.

Der Universitätsrat sprach Luis Garrido seine Anerkennung aus und hieß die Doktoren Carrillo Flores und Efrén C. del Pozo willkommen, letzteren als Generalsekretär. Auf Initiative von Raúl Pous Ortiz, Direktor der Nationalen Voruniversitären Schule wurde beschlossen, eine Voruniversitäre Pilotschule zu gründen, um ein pädagogisches Experiment durchzuführen.

Im November eröffnete der Rektor, in Vertretung des Staatspräsidenten, das Mexiko-Haus in der Universitätsstadt von Paris. Die Einrichtung des Campus Nr. 5 der Nationalen Voruniversitären Schule wurde beschlossen, der im darauf folgenden Jahr in der Straße Miguel Schultz im Stadtteil San Rafael seine Tätigkeiten aufnehmen sollte.

1954

Die Universitätsstadt wurde offiziell der Universität übergeben. Die Generaldirektion für Voruniversitäre Bildung wurde gegründet. Das Personalbüro wurde zur Personalabteilung.

Die Gründung des Campus Nr. 6 der Nationalen Voruniversitären Schulewurde beschlossen. Das Zentrum für Philosophische Studien trennte sich von der Fakultät für Philosophie und Literatur. Noch vor dem Beginn der Kurse und dem Umzug der Schulen und Fakultäten in die Universitätsstadt fand dort eine attraktive deutsche Industrieausstellung statt.

Im Olympischen Stadion der Universität errang der „Puma“-Footballverein einen dramatischen Sieg über die „Weißen Esel“ des Polytechnischen Instituts. Die Grundlagen für den Abschluss von Verträgen mit Bewerbern auf freie Halb- und Vollzeitstellen als Lehrkräfte und Forscher in der Universitätsstadt wurden geschaffen.

Die Gaceta der UNAM, das offizielle Organ der Institution, erschien dank der Initiative von Henrique González Casanova. Der mexikanische Peso wurde erneut abgewertet; der Wechselkurs zum Dollar wurde auf 12,50 Pesos festgelegt.

 
1955

Die Anzahl der Studierenden stieg auf 26.165 an, von denen 10.865 Neuzugänge waren, womit sich die Neueinschreibungen im Vergleich zum Jahre 1954 mehr als verdoppelt hatten. Die neuen Campus der Nationalen Voruniversitären Schule und die Einrichtung verschiedener Fakultäten in der Universitätsstadt ermöglichten diesen Zuwachs der Matrikel.

Die Nationale Voruniversitäre Schule 5 zog von der Straße Miguel Schultz auf die Grundstücke des ehemaligen Guts Coapa, auf der Straße Calzada del Hueso, wo ursprünglich die von Raúl Pous Ortiz geplante Voruniversitäre Pilotschule hätte eröffnet werden sollen. Die Pläne für die Studiengänge Biologie, Mathematik, Theoretische Physik, Experimentelle Physik und die Promotionsthemen in Mathematik und Physik wurden genehmigt.

Das Büro für Kulturaustausch und Stipendien wurde gegründet. Der Bauausschuss der Universitätsstadt wurde zur Generaldirektion für Bauvorhaben und war dem Patronat der Universität unterstellt. Die Studiengebühren blieben unverändert: zwischen 40 und 250 Pesos. Die Immatrikulation kostete 20 Pesos und die außerordentlichen Prüfungen 6 Pesos.
 

1956

Die Abteilung für Psychologie der Fakultät für Philosophie und Literatur erhielt den Rang eines Kollegs. Die Abteilung für den Vertrieb der Universitätsbücher, die der Generaldirektion für Publikationen unterstellt war, nahm ihre Arbeit auf. Die Allgemeine Verordnung über Stipendien wurde genehmigt.

Die Studienpläne für Astronomie wurden vom Universitätsrat verabschiedet sowie die Programme für die Promotionskurse in Biologie. Es entstand Poesía en Voz Alta (Dichterlesungen), ein rein kulturelles Theaterprojekt, an dem sich unter anderen Octavio Paz, Juan José Arreola, Antonio Alatorre und Margit Frenk beteiligten.

Der Dramaturg und Theaterintendant Héctor Mendoza übernahm die Inszenierung. Othón Salazar begann eine Bewegung für eine Gehaltserhöhung der nationalen Lehrerschaft und für die Anerkennung einer Sektion der Nationalen Lehrergewerkschaft, deren Unzufriedenheit ein ansonsten ruhiges Jahr abschloss.

1957

Der Promotionsrat wurde gegründet. Er hatte die Aufgabe, die postgradualen Studien zu gestalten und zu reglementieren. Das gemeinnützige Institut für Ingenieurwissenschaften wurde in die Nationale Schule für Ingenieurwissenschaften aufgenommen. Der Studiengang Geologische Ingenieurwissenschaften wurde eingerichtet. Der Rektor der Universität, Dr. Nabor Carrillo Flores, wurde für eine weitere Amtszeit von vier Jahren gewählt.

Dr. Efrén C. del Pozo wurde als Generalsekretär bestätigt. Das Theater im Stadtteil Coapa, eine auf Initiative von Héctor Azar, Lehrer für Literatur an der Nationalen Voruniversitären Schule, entstandene studentische Theatergruppe, begann Vorstellungen zu geben. Auf nationaler Ebene stellte die Revolutionäre Institutionelle Partei (PRI) Adolfo López Mateos als Präsidentschaftskandidaten auf. López Mateos war Sympathisant von Vasconcelos, Absolvent der UNAM und in der Generation von 1929 aktiv gewesen.

Die von Othón Salazar angeführte Lehrerbewegung wurde stärker.

1958

Die sozialen Unruhen nahmen zu. Neben der Lehrerbewegung, die den Unterricht an den Grundschulen zum Erliegen brachte und das Gebäude des Bildungsministeriums (SEP) sowie die anliegenden Straßen besetzte, entstand die Eisenbahnerbewegung unter der Leitung von Valentín Campa und Demetrio Vallejo.

Unterdessen nahm der Wahlkampf von López Mateos seinen Lauf ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, außer dem der Partei der Nationalen Aktion (PAN) mit Luis H. Álvarez als Kandidaten.

Mexiko-Stadt war Schauplatz einer weiteren sozialen Protestbewegung der Universitätsangehörigen, die gegen die Fahrpreiserhöhungen der Busfahrer protestierten. Sie nahmen die Busse in Beschlag und stellten sie auf den Parkplätzen der Universitätsstadt ab. Der Transport in der Hauptstadt wurde damit praktisch stillgelegt. Es gab nur noch elektrische Transportmittel und Taxis, die der Stadtverwaltung unterstellt waren.

Schließlich wurde die Studentenbewegung niedergeschlagen, gleichzeitig kam es zu Verhandlungen. Die Busse wurden zurückgegeben.

Dank einer Erhöhung des staatlichen Zuschusses für die Universität konnte der Rektor die Angleichung der Gehälter für alle universitären Stellen ankündigen.

Die Abteilung für den Vertrieb der Universitätsbücher trennte sich von der
Direktion für Publikationen.

Die UNAM erwarb den Computer IBM 650, der in der Fakultät für Naturwissenschaften installiert wurde. Es war der erste Computer in der UNAM, in Mexiko und in ganz Lateinamerika.

Mit der Inszenierung von Picaresca gewann das Theater im Stadtteil Coapa den Xavier Villaurrutia-Preis als beste experimentelle Theatergruppe. Die Aufführungen fanden im Theater der Kapelle statt, dank der Unterstützung von Salvador Novo.

Auf nationaler Ebene wurden die Bewegungen der Lehrer und der Eisenbahner unterdrückt. Ihre Anführer wurden inhaftiert..

Am 1. Dezember trat Adolfo López Mateos das Präsidentenamt an.

1959

Die Casa del Lago, eine kulturelle Einrichtung am Chapultepec-See, wurde in die Generaldirektion für Kultur integriert. Dort trat die Gruppe Poesía en Voz Alta auf. Verantwortlich für Casa del Lago waren nacheinander die Schriftsteller Juan José Arreola und Tomás Segovia.

Das Universitätstheater verzeichnete Erfolge mit den Aufführungen von The Beautiful People von William Saroyan, The Skin of Our Teeth von Thornton Wilder, El alfarero und La appasionata von Héctor Azar, unter der Leitung von Juan José Gurrola.

Die Nationale Schule für Medizin, wurde zur Fakultät, wie auch die Nationale Schule für Ingenieurwissenschaften. Ein Abkommen zwischen der Fakultät für Philosophie und Literatur und der Nationalen Schule für Anthropologie wurde beschlossen, nach dem erstere die an der Nationalen Schule für Anthropologie absolvierten Studien anerkannte und den Doktortitel verlieh.

Der Campus Nr. 6 der Nationalen Voruniversitären Schule wurde in dem Gebäude Mascarones eingeweiht, das die Fakultät für Philosophie und Literatur 1954 verlassen hatte. An der Fakultät für Philosophie und Literatur nahm das Seminar für die Mayastudien seine Arbeit auf.

Mit dem von Alfonso Reyes kurz vor seinem Tod aufgenommenen Album, das Visión de Anahuac und Ifigenia cruel enthält, kam die Schallplattenreihe Voz Viva de México heraus.

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