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06/04/2013
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Historische Chronologie der UNAM Chronologische Liste der Rektoren der UNAM
  • Vorgeschichte

  • 1910

  • 1920

  • 1930

  • 1940

  • 1950

  • 1960

  • 1970

  • 1980

  • 1990

1960

Der Sieg der Kubanischen Revolution, am letzten Tag des Vorjahres, wurde zu einem neuen Modell antiimperialistischer Forderungen. Die Auswirkungen auf Lateinamerika waren vielfältig. In diesem Jahr gedachte die Regierung dem Ausbruch der Mexikanischen Revolution vor 50 Jahren sowie dem Beginn der Unabhängigkeitskämpfe vor 150 Jahren.


Am 27. September wurde die Elektrizitätsindustrie verstaatlicht. Die Auβenpolitik von Staatspräsident López Mateos unterschied sich deutlich von der vorheriger Regierungen. Er verstärkte die Autonomie und festigte durch seine Auslandsreisen und die Einladung ausländischer Regierungschefs die Beziehungen zu diversen Ländern.
An der UNAM wurden das Zentrum für Literarische Studien, die Filmothek der Universität und das Gesundheitszentrum gegründet. Ebenso wurde die Voruniversitäre Schule Nr.7in der Calle de Guatemala im Historischen Zentrum von Mexiko-Stadt gegründet.

In diesem Jahr endete die Amtszeit von Dr. Carrillo Flores als Rektor. Die Nachfolge löste gewisse Spannungen aus. Schlieβlich ernannte der Verwaltungsrat Dr. Ignacio Chávez zum neuen Rektor der UNAM.

1961

Am 13. Februar trat Dr. Ignacio Chávez sein Amt als Rektor an. Dr. Roberto L. Mantilla Molina wurde zum Generalsekretär ernannt. Eine der ersten Amtshandlungen war die Erhöhung der Zahl der Unterrichtstage.

Der Sender Radio Universidad wurde der Generaldirektion für Kultur untergeordnet. Das Theater in Coapa gewann erneut den Xavier-Villaurrutia-Preis für die Inszenierung des Stückes El Periquillo Sarniento. Eine neue Allgemeine Prüfungsordnung trat in Kraft.

Um eine ordentliche Prüfung ablegen zu können, wurde eine Anwesenheitspflicht von mindestens 65% verlangt und für eine auβerordentliche Prüfung 50%. Die Aufnahmeprüfung für die Zulassung zum Studium an den Schulen und Fakultäten wurde für alle Bewerber eingeführt, auch für die Absolventen der Nationalen Voruniversitären Schule (ENP).

In diesem Jahr war die Studierendenzahl deutlich gestiegen. Insgesamt waren 66.879 Studenten eingeschrieben, davon 55.426 Männer und 11.444 Frauen. Als Neuzugänge wurden 22.455 Studenten registriert. Die Grundlagen für die Arbeit der Kommissionen des Universitätsrates wurden geschaffen.

1962

Die Auβenpolitik des Präsidenten López Mateos konsolidierte sich. Der Präsident der USA, John F. Kennedy, besuchte Mexiko. Ebenso der Präsident von Indonesien, Achmed Sukarno, der seit der Konferenz von Bandung Aufsehen erregt hatte, als der Begriff der so genannten Dritten Welt geprägt wurde.

Die Bewegung der Nationalen Befreiung, eine unabhängige politische Organisation, ohne Absichten, sich zur Wahl zu stellen, gewann an Einfluss. Ihr gehörten ehemalige Regierungsmitglieder, Persönlichkeiten der Opposition und führende Intellektuelle an.

Kuba wurde von der Organisation der Amerikanischen Staaten isoliert. Mexiko hielt seine Beziehungen zu Kuba aufrecht. Im Oktober kam es zu weltweiten Spannungen. Die USA protestierten gegen die Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba.

Im Stadtteil Coyoacán wurden Grundstücke erworben, Eigentum der Stiftung Mier y Pesado, auf denen später die neuen Einrichtungen der Nationalen Voruniversitären Schule Nr.6 entstanden. Die Verordnung über das Forschungspersonal der Universität wurde beschlossen.

Des Weiteren wurde das Projekt zur Reform der Grundordnung der UNAM verabschiedet. Die Generaldirektion für Rechtssachen und das Rektoratssekretariat wurden geschaffen. In der Amtszeit des Rektors wurden die Arbeiter der UNAM im ISSSTE, dem staatlichen Sozialversicherungsinstitut des öffentlichen Dienstes versichert, das 1960 gegründet worden war. Die Universitätsgalerie Aristos in dem gleichnamigen Gebäudekomplex in der Avenida Insurgentes wurde gegründet. Der Club Universidad stieg in die erste Liga des Profifuβballs auf.

1963

Unter den administrativen Veränderungen und den neuen Einrichtungen der Universität sind besonders das Universitätszentrum für Filmstudien (CUEC) und die Anthropologische Abteilung des Instituts für Geschichtsforschung hervorzuheben, der Anthropologen von groβem internationalem Prestige angehörten, wie Pedro Bosch Gimpera, Mauricio Swadesh, Paul Kirchhoff, Juan Comas, Eduardo Noguera und Santiago Genovés.


Die Anthropologische Abteilung wurde im Erdgeschoss des Gebäudes der Fakultät für Naturwissenschaften eingerichtet. Die Generaldirektion für Verwaltung, die unter anderem die Personalabteilung umfasste, wurde eingerichtet. Die Generaldirektion für Rechtssachen wurde umbenannt in Generaldirektion für Rechtsstudien.

Die Satzung für das Lehrpersonal der UNAM wurde verabschiedet. Auf seinem Staatsbesuch in Mexiko besuchte der französische Präsident Charles de Gaulle die Universität und nahm an einer Feier im Hörsaal Justo Sierra teil. Auβer General De Gaulle besuchten auch der jugoslawische Staatspräsident Josip Broz Tito und Rómulo Betancourt aus Venezuela das Land.
Innenminister Gustavo Díaz Ordaz wurde von der Revolutionären Institutionellen Partei (PRI) als Präsidentschaftskandidat aufgestellt.

1964

Der Rektor setzte den Hochschullehrern eine Frist, um ihr Studium abzuschlieβen. Daraufhin nahm die Zahl der Abschlüsse in Studiengängen, in denen dies zuvor nicht verlangt worden war, beträchtlich zu, wie unter anderem in denen der Fakultät für Philosophie und Literatur.

Die Presseabteilung wurde zur Generaldirektion für Information und Pressearbeit. Die Leiterin dieser Abteilung war die Schriftstellerin Rosario Castellanos, die gleichzeitig an der Fakultät für Philosophie und Literatur unterrichtete. Auβerdem wurde in diesem Jahr die Abteilung für Datenverarbeitung geschaffen.

Für die Nationale Voruniversitäre Schule wurde ein neuer Studienplan verabschiedet, der jetzt eine Studiendauer von drei Jahren vorsah. Der mexikanische Staatspräsident eröffnete die Einrichtungen der Nationalen Voruniversitären Schulen Nr. 4, 6 und 7 in den Stadtteilen Tacubaya, Coyoacán und La Viga.

Das Ensemble des Universitätstheaters erhielt den ersten Preis auf dem Internationalen Theaterfestival von Nancy, Frankreich, mit dem Stück Divinas palabras von Ramón del Valle Inclán unter der Leitung von Juan Ibáñez.

Die erste Hochschullehrergewerkschaft wurde unter dem Namen Sindicato de Profesores de la UNAM (SPUNAM) gegründet. Generalsekretär war Felix Barra García.

Am 1. Dezember trat Gustavo Díaz Ordaz das Präsidentenamt an. Seine Wahl erfolgte praktisch ohne Gegenstimmen. Als Kandidat der Partei der Nationalen Aktion (PAN) war José González Torres angetreten.

1965

Dr. Ignacio Chávez wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt als Rektor der UNAM bestätigt. Die Verordnungen für die Fachbereiche der Höheren Studien der Schulen für Chemiewissenschaften und für Handel und Verwaltung wurden beschlossen, die damit den Rang von Fakultäten erhielten.

Dr. Chávez eröffnete die Gebäude der neuen Einrichtungen der Nationalen Voruniversitären Schule Nr. 8 im Stadtteil Mixcoac und Nr. 9 im Stadtteil Insurgentes-Norte. Die Satzung für das Verwaltungspersonal der UNAM wurde verabschiedet. Es wurde beschlossen, dass Hochschullehrern im Ruhestand die Auszeichnung Emeritus nicht verliehen werden kann.

Die Generaldirektion für Publikationen spaltete sich von der Generaldirektion für Kultur ab und das Gesundheitszentrum wurde in Direktion für Medizinische Dienste umbenannt. Mitte des Jahres kam es zu einem landesweiten Ärztestreik. Der Dienst in den Krankenhäusern wurde unterbrochen, um bessere Arbeitsbedingungen für Assistenzärzte und Medizinstudenten im Praktischen Jahr durchzusetzen. Es kam zu starken Repressalien gegen diese Bewegung.

1966

Eine Gruppe von Studenten der Fakultät für Rechtswissenschaften protestierte gegen den Direktor der Fakultät, César Sepúlveda, weil dieser die interne Prüfungsordnung geändert hatte. Der Generalsekretär und Rechtsanwalt Mantilla Molina verteidigte den Direktor Sepúlveda.Die Bewegung wuchs und wurde auch von Studierenden anderer Schulen und Fakultäten unterstützt, bis es schlieβlich zu einem Streik kam, der seine Ziele erreichte, obwohl sich nicht die gesamte Universität daran beteiligte. Am 26. April stürmten die Studenten das Rektoratsgebäude und zwangen den Rektor gewaltsam von seinem Amt zurückzutreten. Der Verwaltungsrat nahm den Rücktritt nicht an.

Als Zeichen der Unterstützung für Dr. Ignacio Chávez reichten viele Hochschullehrer ihre Kündigung ein. Als die Aktivitäten an der Universität Anfang Mai zum Erliegen gekommen waren, reichte Rektor Chavéz, von seiner Privatwohnung aus, erneut seinen Rücktritt ein. Der Verwaltungsrat ernannte Javier Barros Sierra, den ehemaligen Direktor der Schule für Ingenieurwissenschaften und Minister für Öffentliche Arbeiten im Kabinett von Adolfo López Mateos, zum Rektor.

Neuer Generalsekret är der UNAM wurde Fernando Solana, Absolvent des Studiums der Öffentlichen Verwaltung. Von den Hochschullehrern, die ihre Kündigung eingereicht hatten, blieb Dr. José Gaos, emeritierter Hochschullehrer der Fakultät für Philosophie und Literatur, bei seiner Haltung als Zeichen der Solidarität mit Dr. Chávez.

Foram criadas a Comissão de Estudos Administrativos e a Diretoria Geral de Professorado. Na Universidade Michoacana de San Nicolás de Hidalgo, uma confrontação entre a comunidade universitária e o governo local propiciou a renúncia do reitor, doutor Elí de Gortari.

Die Kommission für Verwaltungsstudienund die Generaldirektion für Hochschullehrer wurden gegründet. Eine Auseinandersetzung an der Universität San Nicolás de Hidalgo in Morelia, Michoacán zwischen Universitätsangehörigen und der Regierung des Bundesstaates führte zum Rücktritt des Rektors Dr. Elí de Gortari.

Rektor Barros Sierra gab eine Erklärung zur Autonomie der Universität ab. Eine neue Allgemeine Studienordnung wurde verabschiedet, in der den Schülern der Nationalen Voruniversitären Schule (ENP) das Recht auf Zulassung an den Schulen und Fakultäten der Universität zugestanden wurde.

Eine neue Notenskala wurde eingeführt, die die alte Dezimalskala ersetzte und in der die Leistungen der Studenten nur noch mit Nicht Bestanden (NA), Ausreichend (S), Gut (B) und Sehr Gut (MB) bewertet wurden.

Auf die Lauda für die Bewertung von Abschluss- und Promotionsprüfungen wurde verzichtet und es wurde nur noch gekennzeichnet, ob die Prüfung nicht bestanden, bestanden oder mit Auszeichnung bestanden wurde. Die Abteilung Temporäre Kurse, die Abteilung Sozialdienst und die Abteilung Kulturelle Beziehungen und Kulturaustausch erhielten den Rang einer Generaldirektion.

Das Fremdsprachenzentrum CELE und das Zentrum für Übersetzer Klassischer Sprachen wurden gegründet. Weiterhin entstand das Büro für Neue Lehrmethoden.o.

1967

In diesem Jahr waren 86.805 Studierende an der UNAM eingeschrieben, davon 23.230 Studienanfänger. Einige Paragraphen der Satzung für das Lehrpersonal und der Verordnung über das Forschungspersonal der UNAM wurden geändert und Letztere wurde zu einer Satzung.

Die Allgemeine Verordnung über Höhere Studien der Universität wurde beschlossen. In der Folge wurde der Promotionsrat in Rat für Postgraduale Studien umbenannt.

Neue Studienpläne für die Masterstudiengänge der Fachbereiche Soziologie, Politikwissenschaften, Öffentliche Verwaltungswissenschaften und Internationale Beziehungen der Fakultät für Politik- und Sozialwissenschaften wurden beschlossen. An der Fakultät für Chemie wurde die Einführung der Masterstudiengänge in Chemieingenieurwissenschaften, Kernchemie, Kernchemie-Ingenieurwissenschaften, Pharmazeutische Industrieverwaltung (Medikamentenkontrolle) und Pharmazie (Medikamentenherstellung) sowie des Studienganges Betriebswirtschaftslehre an der Fakultät für Handel und Verwaltung beschlossen.

An der Fakultät für Architektur wurde die Einführung des Studienganges Industriedesign beschlossen. Neue Einrichtungen entstanden: Das Zentrum für Hispanische Linguistik, das Labor für Kernforschung, das Institut für Bibliographische Forschung, das die Nationalbibliothek und das Nationale Zeitungsarchiv koordiniert, das Institut für Astronomie, zu dem das Nationale Astronomische Observatorium gehört, die Abteilung für Meereswissenschaften und Limnologie innerhalb des Instituts für Biologie, die Generaldirektion für die Anerkennung von Studienleistungen und die Generaldirektion für Beschaffung und Inventar.

Das Institut für Wirtschaftsforschung spaltete sich von der Nationalen Hochschule für Wirtschaftswissenschaften ab. Das Zentrum für Philosophische Studien wurde umbenannt in Forschungsinstitut für Philosophie. Das Institut für Medizinisch-Biologische Forschung wurde zum Institut für Biomedizinische Forschung und das Institut für Vergleichende Rechtswissenschaft wurde umbenannt in Institut für Rechtswissenschaftliche Forschungen.

Die Generaldirektion für Leibesübungen wurde zur Generaldirektion für Sport. Die Generaldirektion für Kulturelle Beziehungen und Kulturaustausch wurde in Generaldirektion für Akademischen und Kulturellen Austausch umbenannt. Die Personalabteilung wurde zur Generaldirektion.

Die Generaldirektion für Information und Pressearbeit wurde in Abteilung für Information und Öffentlichkeitsarbeit umbenannt. Die Generaldirektion für Sozialdienst wurde zur Generaldirektion für Studienberatung und Sozialdienst. Die Fachabteilung für die Bibliotheken wurde zur Generaldirektion Bibliotheken.

1968

Das Jahr begann mit einer Reform der Verordnung über die Verwaltungsarbeit und mit der Umsetzung der Vereinbarungen zur Umwandlung der Nationalen Schule für Politik- und Sozialwissenschaften in Fakultät.


An dieser, wie auch an anderen Fakultäten, wurden berufsbildende Kurzstudiengänge eingeführt, um Fachkräfte in Bereichen wie Kommunalverwaltung, Tourismus und Auβenhandelspolitik auszubilden. Jedoch fanden diese Kurzstudiengänge keinen großen Zuspruch. An der Fakultät für Architektur wurden die Masterstudiengänge Städtebau und Restaurierung von Bauwerken eingerichtet. An der Fakultät für Zahnmedizin wurden die Fachgebiete Parodontologie und Kieferorthopädie eingerichtet.

Die Einrichtungen der Nationalen Voruniversitären Schule wurden ab dem 3. Februar, zusätzlich zu den Nummern, mit denen sie gekennzeichnet waren, mit den Namen von bekannten Universitätsangehörigen bezeichnet: 1. Gabino Barreda, 2. Erasmo Castellanos Quinto, 3. Justo Sierra, 4. Vidal Castañeda y Nájera, 5. José Vasconcelos, 6. Antonio Caso, 7. Ezequiel A. Chávez, 8. Miguel E. Schultz und 9. Pedro de Alba. In den Schulen wurden die Büsten der jeweiligen Persönlichkeit aufgestellt.

Seit dem Vorjahr hatten sich die Schüler, die nicht an der Nationalen Voruniversitären Schule aufgenommen worden waren, in der so genannten Preparatoria Popular (Schule der Sekundarstufe II des Volkes) organisiert und besetzten die unbenutzten Unterrichtsräume der Fakultät für Philosophie und Literatur sowie die Treppe am Ende des Gebäudes. Sie wurden von freiwilligen Dozenten unterrichtet.

Im Februar dieses Jahres erklärte sich der Rektor bereit, die Preparatoria Popular als inkorporierte Schule zu behandeln, die später in leer stehenden Gebäuden der UNAM untergebracht wurde, wie zum Beispiel in den Räumen der ehemaligen Schule für Handel und Verwaltung im Stadtzentrum und der Schule für Chemiewissenschaften im Stadtteil Tacuba, an denen die Lehrveranstaltungen für des ersten Jahres dieser Studiengänge abgehalten wurden, bevor diese Schulen ganz auf den Hauptcampus umzogen.

Am 22. Juli kam es auf dem Platz Ciudadela zu Auseinandersetzungen zwischen Schülern der Vocacional 2 (Schule der Sekundarstufe II des Nationalen Polytechnischen Instituts) und der Privatschule der Sekundarstufe II Isaac Ochoterena. Als Vergeltungsmaβnahme bewarfen Schüler der Nationalen Voruniversitären Schule am nächsten Tag die Vocacional mit Steinen.

Am 26. Juli stieß eine Studentendemonstration zum Jahrestag der Kubanischen Revolution auf eine vom Verband der Studenten des Nationalen Polytechnischen Instituts (FNET) organisierte Demonstration, die gegen den Polizeieinsatz während der Auseinandersetzungen zwischen Schülern der Sekundarstufe II des Nationalen Polytechnischen Instituts (IPN) und der UNAM protestierten. Die Demonstration wurde von der Polizei gewaltsam aufgelöst.

In den folgenden Tagen kam es wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Studenten. Am 29. Juli umringten Polizei und Militär Einrichtungen der Nationalen Voruniversitären Schule und des Nationalen Polytechnischen Instituts (IPN), vor allem im Stadtzentrum. Durch einen Schuss aus einer Bazooka wurde in der Nationalen Voruniversitären Schule Nr. 1 eine Tür aus der Kolonialzeit zerstört.

Die Schulen Nr. 1, 2, 3, 4 und 5 der Nationalen Voruniversitären Schule wurden von den Sicherheitskräften besetzt, später wurden die Schulen 1, 2 und 3 wieder der UNAM übergeben. Als Zeichen der Trauer lieβ Rektor Barros Sierra am 30. Juli die Nationalflagge auf dem Hauptcampus auf Halbmast setzen und Radio UNAM stellte vorzeitig seine Sendung ein. Die Polizei zog sich aus den Einrichtungen der Nationalen Voruniversitären Schule Nr. 5 zurück.

Am 1. August führte der Rektor eine Demonstration an, die vom Hauptcampus über die Avenida Insurgentes bis Félix Cuevas und durch diese Straße bis zur Avenida Coyoacán verlief und von dort über die Avenida Universidad zum Ausgangspunkt zurückführte, wo sie mit einer Kundgebung des Rektors Barros Sierra endete.

Staatspräsident Díaz Ordaz bot während einer Rede in Guadalajara an, denen die Hand zu reichen, die auf ihn zukämen.

Am folgenden Tag wurde der Nationale Streikrat (CNH) gegründet. Am 5. August fand eine große Studentendemonstration vom Campus Zacatenco des Nationalen Polytechnischen Instituts (IPN) bis zum Gebäude Casco de Santo Tomás des IPN statt. Die UNAM meldete, dass alle Schulen und Fakultäten, mit Ausnahme der Fakultät für Politikwissenschaften, die Arbeit wieder aufgenommen hätten.

Am 13. August fand erstmals eine Studentendemonstration am Hauptplatz von Mexiko-Stadt, dem Zócalo, statt, die vom Anthropologischen Museum gestartet war. Die Studentenbewegung stellte sechs große Forderungen, darunter den Rücktritt des Polizeichefs General Cueto Ramírez und seines Vertreters Oberst Mendiolea Cerecero, auβerdem die Abschaffung des Paragraphen 145 und 145 bis des Strafgesetzbuches, der den Straftatbestand der Störung der öffentlichen Ordnung regelte.

Der Universitätsrat stellte acht Forderungen, die im Allgemeinen mit denen der Studierenden übereinstimmten. Studierende des Nationalen Konservatoriums und der Schule für Lehrerausbildung schlossen sich der Studentenbewegung an. Der Nationale Streikrat (CNH) erklärte, dass der Verband der Studenten des Nationalen Polytechnischen Instituts (FNET) die Studentenschaft nicht repräsentiere. Am 22. August erklärte die Regierung ihre Bereitschaft, mit den Studentenvertretern zu verhandeln.

Hochschullehrer und Studierende reagierten zustimmend, unter der Voraussetzung, dass Presse, Radio und Fernsehen bei den Verhandlungen anwesend seien.

Am 27. August setzte sich eine Demonstration vom Anthropologischen Museum in Richtung Zócalo in Bewegung, bei der die Studenten auf dem Platz verweilten und eine rot-schwarze Fahne, die den Streik symbolisierte, auf Halbmast hissten. Die Fahne wurde später eingeholt. In den frühen Morgenstunden wurden die auf dem Platz noch verweilenden Studenten von den Sicherheitskräften vertrieben.

Am nächsten Tag fand ein Akt zur Wiedergutmachung der Missachtung der Nationalflagge am Vortag statt, an dem Staatsbedienstete teilnahmen. Es kam erneut zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Militäreinheiten postierten sich in der Nähe des Hauptcampus und des IPN-Campus Zacatenco. Am 1. September drohte der Präsident damit, der Studentenbewegung Einhalt zu gebieten.

Am 7. September fand eine Kundgebung im Stadtteil Tlatelolco statt. Zwei Tage später forderte der Rektor der UNAM die Universitätsgemeinschaft auf, zur Normalität zurückzukehren, ohne die Ziele aus den Augen zu verlieren. Die Meinungen über den Aufruf des Rektors gingen auseinander. Am 13. September fand ein Schweigemarsch auf dem Paseo de la Reformaim Stadtzentrumstatt.

Verschiedene Gruppen aus der Bevölkerung schlossen sich an. Am 18. September besetzte das Militär den Hauptcampus. Es kam zu Festnahmen. Die Forschungs- und Verwaltungsarbeit wurde jedoch fortgesetzt, ebenso wie ein Teil der Kulturarbeit. Nur die Lehrveranstaltungen wurden ausgesetzt.

Am 19. September protestierte der Rektor gegen die Militärbesetzung, die 12 Tage andauerte. Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Luis Farías, griff  Rektor Barros Sierra an, der sein Rücktrittsgesuch einreichte, das jedoch abgelehnt wurde. Der Verwaltungsrat bat ihn ausdrücklich darum, die Universität weiterhin zu leiten.

Am 1. Oktober wurde die Forschungs- und Verwaltungsarbeit wieder aufgenommen, und zum Teil auch die Kulturarbeit. Der Nationale Streikrat (CNH) entschied, den Streik fortzusetzen. Am nächsten Tag, am 2. Oktober, fand erneut eine Kundgebung auf dem Platz der Drei Kulturen im Stadtteil Tlatelolco statt.

Nach einem Leuchtsignal wurde Feuer auf das Wohnhochhaus Chihuahua eröffnet, dem mutmaβlichen Aufenthaltsort des Streikrates. Gleichzeitig wurde in die Menge geschossen. Es gab viele Tote und Verletzte und zahlreiche Festnahmen. Tage später gab der Streikrat bekannt, dass die Bewegung trotz der Repression fortgesetzt werde. Viele der führenden Mitglieder des Streikrates waren festgenommen worden.

Am 12. Oktober wurden die XIX. Olympischen Spiele im Stadion der Universität eröffnet. Der Zeitraum der Olympischen Spiele wurde zur vorlesungsfreien Zeit erklärt. Nach Beendigung der Olympischen Spiele normalisierte sich das Universitätsleben wieder. Die Anzahl der inhaftierten Studenten und Dozenten war jedoch beachtlich.

Der Studentenstreik endete offiziell am 4. Dezember. In der Sitzung am 20. Dezember lehnte der Rektor ein Vertrauensvotum des Universitätsrates ab. Neue Studienpläne für das Master- und Promotionsstudium in Biologie, Mathematik, Physik und Geologie sowie für den Masterstudiengang in Geophysik wurden beschlossen.

Auβerdem wurden die Pläne für die Studiengänge Malerei, Bildhauerei und Gravur beschlossen, ebenso wie für die Spezialisierungskurse in Straβenbau und Sanitätstechnik, den Masterstudiengang Ingenieurwissenschaften mit der Spezialisierung auf Steuerung und Leistung, das Master- und Promotionsstudium in Mathematischer Operationsforschung, das Masterstudium in Physikalischer Ingenieurwissenschaft für Bodenschätze und für die Spezialisierungskurse in Planung und Bau von Be- und Entwässerungsanlagen.


Im Dezember wurde auch noch einem Bericht mit Forderungen zugestimmt, den die Universität infolge der Studentenbewegung vorlegte.

1969

Dem Rektor gelang es bald, wieder Normalität in den akademischen und kulturellen Universitätsbetrieb einkehren zu lassen. Unter den Punkten, die der Universitätsrat beschloss, sind die Verleihung von Urkunden für 25-, 35- und 50-jährige Lehr- und Forschungstätigkeit im Dienste der Universität hervorzuheben.


Die endgültigen Namen für die von der Fakultät für Politik- und Sozialwissenschaften verliehenen akademischen Grade wurden festgelegt, sowie der Studienplan für den Studiengang Sozialarbeit. Die Fakultät für Medizin bot in ihrem Bereich für Weiterführende Studien neue Spezialisierungskurse an: Arbeitsmedizin, einen Masterstudiengang in Pharmakologie und eine Spezialisierung in Klinischer Immunologie und Allergologie.

An der Fakultät für Architektur wurde ein neuer Spezialisierungskurs in Vorfertigung und Industrialisierung von Gebäuden eingeführt. Die Direktion für Medizinische Dienste erhielt den Rang einer Generaldirektion auf und die Schule für Veterinärmedizin und Zootechnik den Rang einer Fakultät.

In seinem im September vorgelegten Jahresbericht übernahm Staatspräsident Gustavo Díaz Ordaz die vollständige Verantwortung für seine Politik im Zusammenhang mit der Volks- und Studentenbewegung des Vorjahres. Die bedeutendsten Anführer der Bewegung waren noch immer in Haft: Luis González de Alba, Gilberto Guevara Niebla, Tomás Cervantes Cabeza de Vaca, Sócrates Campos Lemus, sowie unter anderen die Hochschullehrer Fausto Trejo, Heberto Castillo, Elí de Gortari und José Revueltas.

Die Präsidentennachfolge wurde zugunsten des Innenministers Luis Echeverría Alvarez entschieden, der daraufhin einen umfassenden Wahlkampf führte.

Neue Postgraduiertenkurse und –programme wurden vom Universitätsrat beschlossen: die Spezialisierung in Medizinischer Genetik sowie das Master- und Promotionsstudium in Physiologie an der Fakultät für Medizin, Biochemie an der Fakultät für Chemie und ein Spezialisierungskurs in Hydrologie an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

An der Fakultät für Rechtswissenschaften wurden Spezialisierungskurse in Strafrecht, Öffentlichem Finanzrecht, Sozialrecht, Privatrecht, Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht angeboten. Der Fakultät für Veterinärmedizin bot Spezialisierungskurse in Vogelzucht, ein Masterstudium in Veterinärmedizin und ein Promotionsstudium in Veterinärwissenschaften an.

Em Direito ofereceriam cursos de especialização em ciências penais, finanças públicas, direito social, direito privado, direito constitucional e direito administrativo. Veterinária, por sua parte, apresentou cursos de especialização em zootecnia de aves, maestria em veterinária e doutorado em ciências veterinárias.

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